Ja, C-Date ist seriös. Hinter der Seite steht eine im Handelsregister eingetragene Firma, die Schweizer Adresse gibt es seit 2008, Preise und Kündigung sind in den AGB sauber geregelt, und kündigen kannst du online mit einem Klick im Seitenfuss. Wer «C-Date Abzocke» googelt, meint in aller Regel etwas anderes: ein Abo, das sich automatisch verlängert hat. Das ist bei C-Date so vorgesehen und steht vor jedem Kauf da. Mit dem Rechner weiter unten weisst du auf den Tag genau, bis wann du kündigen musst.
So habe ich geprüft: Ich habe Impressum, AGB, FAQ und Sicherheitsseite von c-date.ch gelesen, den Handelsregistereintrag nachgeschlagen und die Preise aus Schweizer Testberichten verglichen. Ein eigenes Premium-Konto hatte ich bei C-Date nicht. Die Kriterien sind dieselben wie bei allen Seiten im Dating-Seiten-Check.
| Kriterium | Resultat | Was ich gefunden habe | Quelle |
|---|---|---|---|
| Impressum komplett | ✓ ja | Interdate S.A. in L-1351 Luxemburg (13 rue du Commerce) | Impressum |
| Firma im Register | ✓ ja | Luxemburger Register, Nr. B 158 155 | Luxembourg Business Registers |
| Preise vor dem Kauf | ✓ ja | Preis, Zahlungen und Laufzeit werden laut AGB vor jeder Bestellung angezeigt | AGB, Ziffer 2 |
| Kündigung online | ✓ ja | Link «Verträge hier kündigen» im Seitenfuss, dazu schriftlich oder per E-Mail | AGB, Ziffer 7 |
| Verlängerung transparent | ✓ ja | Verlängerung um die ursprüngliche Laufzeit, in den AGB und bei der Bestellung genannt | AGB, Ziffer 7 |
| Profil- und Fotokontrolle | ✓ ja | Fotofreigabe, KI-Überwachung, E-Mail-Bestätigung, manuelle Prüfung gemeldeter Profile | Sicherheitsseite |
| Melden und Blockieren | ✓ ja | In jedem Profil, Meldungen bleiben anonym | FAQ |
| Erreichbarer Kundendienst | ✓ ja | Kontaktformular, laut Anbieter rund um die Uhr | Startseite |
Hinter C-Date steht die Interdate S.A., eine Aktiengesellschaft mit Sitz in Luxemburg. Das Impressum nennt Adresse, Handelsregisternummer und sogar eine eigene Kontaktadresse für Behörden, wie es der europäische Digital Services Act verlangt. Nach denselben Regeln muss C-Date seine Nutzerzahl offenlegen: Zwischen April und November 2024 waren es laut Impressum im Monatsschnitt weniger als 45 Millionen aktive Nutzer in der EU. Das ist die Schwelle, ab der eine Plattform als «sehr gross» gilt, keine Werbezahl.
An derselben Adresse sitzt die Schwesterfirma be2 S.à.r.l., die be2, eDarling und ein halbes Dutzend weitere Partnerbörsen betreibt. C-Date ist also Teil einer Gruppe, die seit fast zwanzig Jahren Dating-Seiten führt, und keine Seite, die morgen wieder verschwindet. Die Schweizer Adresse c-date.ch läuft seit 2008, und C-Date gibt es inzwischen in vielen Ländern und Sprachen, in der Schweiz auf Deutsch, Französisch und Italienisch.
C-Date sagt offen, wofür es da ist: «Dates. Kennenlernen. Intime Momente. Das grosse Knistern.» Dazu «kein Zwang, kein Festlegen». Das finde ich ehrlich. Wer gerade keine Beziehung sucht, muss hier nicht so tun, und niemand verschwendet die Zeit eines Menschen, der etwas anderes will.
Einen langen Persönlichkeitstest gibt es nicht. Stattdessen füllst du «Mein Typ» aus: Aus einer Bilderreihe pickst du, was dich anspricht, und C-Date schätzt daraus, ob du eher klassisch oder eher experimentierfreudig tickst. Daraus und aus deinen Suchkriterien berechnet die Seite Matchingpunkte, die du oben rechts auf jedem Profil siehst. Dazu kommen ein paar Wege, das Eis zu brechen:
Was ich gut finde: C-Date schreibt in der FAQ offen, welche Nachrichten das System in deinem Namen verschickt, nämlich Foto-Anfragen, Foto-Freigaben und Benachrichtigungen zur Frage des Tages. Mehr nicht. Und Lesebestätigungen gibt es bewusst keine, «so bleiben Gespräche entspannt und frei von Druck».
Bei diesem Thema ist C-Date weiter als die meisten Apps auf deinem Handy, und das ist aus Sicherheitssicht der eigentliche Pluspunkt. Einen echten Namen brauchst du nicht. Fotos kannst du beim Hochladen zuschneiden, verpixeln oder mit Filtern anonymisieren. Galeriebilder lassen sich verbergen und nur auf Anfrage freigeben. An die Profilbilder der anderen kommst du nur mit Premium und nur, wenn dein eigenes schon oben ist. Wer schauen will, zeigt sich auch.
Fotos im Chat laufen über eine Freigabe: Die andere Person muss zustimmen, Bilder kommen zuerst unscharf an und verschwinden 24 Stunden nach dem Ansehen oder nach 30 Tagen, wenn sie nie geöffnet wurden. Meldest du ein Foto, verliert der Absender die Möglichkeit, dir weitere zu schicken, und er erfährt nie, dass die Meldung von dir kam. Fotos von Kindern entfernt C-Date laut Sicherheitsseite schon bei der Freigabe. Für einen Rückwärts-Bildersuche-Schutz empfiehlt C-Date selbst, eigens für die Seite ein frisches Foto zu machen, eins, das nicht auf Instagram liegt. Ein Rat, den ich unterschreibe.
Anmelden, Profil anlegen, «Mein Typ» ausfüllen und Vorschläge ansehen ist gratis. Nachrichten lesen, Profile vollständig sehen, Videoanrufe und die Frage des Tages gehören zu Premium. Die genauen Preise zeigt C-Date nach der Anmeldung. Schweizer Testberichte nennen für Männer diese Spannen:
| Laufzeit | Pro Monat laut Testberichten |
|---|---|
| 3 Monate | ca. CHF 130 bis 140 |
| 6 Monate | ca. CHF 100 bis 120 |
| 12 Monate | ca. CHF 80 bis 100 |
Frauen nutzen C-Date laut mehreren Testberichten gratis. Auf den öffentlichen Seiten des Anbieters steht dazu nichts, deshalb das «laut». Was die FAQ bestätigt: Frauen bekommen ein sortiertes Postfach mit «Chats», «Top-Anfragen» und «Weitere», weil sie mehr Nachrichten bekommen.
Zwei Dinge, die du wissen solltest, bevor du bezahlst. Laut AGB darf C-Date den Betrag statt auf einmal auch in wöchentlichen oder monatlichen Raten einziehen, das ist also kein Fehler auf der Kreditkarte. Und wer sich anmeldet und nicht sofort kauft, bekommt laut Testberichten oft etwa eine Woche später ein Angebot mit deutlichem Rabatt, genannt werden rund 70 Prozent. Geduld lohnt sich also.
Hier liegt der Grund für fast alle Abzocke-Suchen. Die AGB sagen es klar: «Alle Verträge haben eine feste Erstlaufzeit und eine Folgelaufzeit, die grundsätzlich der Erstlaufzeit entspricht.» Ein 6-Monats-Abo läuft also nach sechs Monaten um weitere sechs weiter, wenn du nicht kündigst. Massgeblich ist die Frist, die dir bei der Bestellung angezeigt wird. Steht dort keine, gelten laut AGB 14 Tage vor Ablauf. Bei den Schwestermarken zeigt die Bestellseite 4 Wochen, deshalb rechnet der Rechner vorsichtshalber mit 28 Tagen. Du kannst den Wert anpassen.
Kündigen kannst du auf drei Wegen:
Ein Detail, das mir gefällt: Ein Profil mit laufendem Premium-Abo lässt sich bei C-Date gar nicht löschen, bevor das Abo gekündigt ist. Das verhindert den Klassiker, bei dem jemand sein Profil löscht, glaubt, damit sei alles erledigt, und dann weiter bezahlt. Die FAQ sagt es in einem Satz: «Die Kündigung eines Premium-Abonnements ist nicht dasselbe wie das Löschen des Profils oder die Deinstallation der App.»
Das fragen viele, und die Antwort hängt am Schweizer Recht, nicht an C-Date. Das Obligationenrecht kennt ein Widerrufsrecht nur für Haustürgeschäfte und ähnliche Situationen, für Abos im Internet gibt es in der Schweiz kein allgemeines 14-Tage-Widerrufsrecht wie in der EU. Die AGB von C-Date sehen auch keins vor. Wenn du dich beim Kauf vertan hast, schreib trotzdem gleich dem Kundendienst, eine Kulanzlösung ist einen Versuch wert. Und kündige sofort, damit sich das Abo nicht verlängert. Allgemeine Tipps rund um Abos im Netz hat die Stiftung für Konsumentenschutz.
C-Date verspricht gleich auf der ersten Seite: «Wir prüfen alle Nutzer und Bilder. Ehrenwort!» Was damit konkret gemeint ist, beschreibt C-Date auf seiner Sicherheitsseite:
Dazu gibt C-Date auf derselben Seite genau die Ratschläge, die ich auch gebe: nie Geld schicken, bei plötzlichen «Notfällen» hellhörig werden, im Chat auf der Plattform bleiben, erstes Treffen an einem öffentlichen Ort, und einer Freundin sagen, wo du bist. Eine Seite, die ihren Mitgliedern so deutlich erklärt, woran man Betrüger erkennt, will sie loswerden.
Was keine Plattform dir ganz abnehmen kann, ist der Blick auf das Gegenüber. Drei Gewohnheiten reichen vorallem schon weit: vor einem Treffen kurz per Video sprechen, die Profilfotos einmal durch eine Bildersuche schicken, und niemals Geld überweisen. Wie die Bildersuche geht, steht unter Profil prüfen. Ob ein Chat typische Betrugsmuster zeigt, kreuzt du im Love-Scam-Check an. Und ob ein Profilfoto von einer KI stammt, übst du bei Echt oder KI?.
Beide sind seriös, sie wollen nur Verschiedenes. Tinder ist gratis und für alles offen, von der Freundschaft bis zur Ehe, und genau deshalb weiss man selten, was das Gegenüber sucht. Bei C-Date ist die Absicht geklärt, bevor das erste Wort fällt, dafür kostet es für Männer Geld, und die Seite bietet deutlich mehr Diskretion. Wer eine feste Beziehung sucht, ist bei einer Partnerbörse wie be2 besser aufgehoben. Und falls du dich fragst, ob man so etwas zugibt: Paare, die sich online gefunden haben, sind in der Schweiz längst nichts Besonderes mehr.
Wer weiss, was er oder sie will, findet bei C-Date Menschen, die es genauso sehen.
Seriös. Eingetragener Betreiber, transparente AGB, Online-Kündigung. Was sich nach Abzocke anfühlt, ist fast immer eine automatische Verlängerung, die man verpasst hat.
Die Anmeldung und das Stöbern ja. Zum Lesen und Schreiben von Nachrichten brauchen Männer Premium. Frauen nutzen C-Date laut Testberichten gratis.
Laut Schweizer Testberichten rund 80 bis 140 Franken pro Monat, je nach Laufzeit. Je länger, desto günstiger pro Monat.
Mit dem Link «Verträge hier kündigen» im Seitenfuss, und zwar vor der Frist, die auf deiner Bestellung steht. Hast du in der App gekauft, erledigst du es im Abo-Menü von Apple oder Google.
Unabhängige Zahlen dazu gibt es für keine Dating-Seite. Was sich sagen lässt: Wer Fotos hochlädt, «Mein Typ» ausfüllt und die Suchkriterien nicht zu eng setzt, bekommt deutlich mehr Vorschläge. Das empfiehlt auch die FAQ.
Ja, für iOS und Android.
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