Ja, be2 ist seriös. Bei dieser Seite muss ich das nicht nur aus AGB und Impressum ablesen: Ich hatte 2023 ein echtes Konto bei be2, über mehrere Monate, mit Premium. Unten findest du meine Prüfliste mit Quellen, die Preise von der Bestellseite, die Regeln für Fotos und einen Rechner, der dir sagt, bis wann du kündigen musst.
Für alle Seiten im Dating-Seiten-Check gelten dieselben Kriterien. Bei be2 kommt dazu, was ich selbst erlebt habe. Das markiere ich, damit du weisst, was Beleg ist und was Erfahrung.
| Kriterium | Resultat | Was ich gefunden habe | Quelle |
|---|---|---|---|
| Impressum komplett | ✓ ja | be2 S.à.r.l. in L-1351 Luxemburg (13 rue du Commerce) | Seitenfuss, Impressum |
| Firma im Register | ✓ ja | Luxemburger Register, Nr. B 123206 | Luxembourg Business Registers |
| Gratis ausprobieren | ✓ ja | Test, Ergebnis, Idealpartner und Vorschläge ohne Kosten | Startseite |
| Preise vor dem Kauf | ✓ ja | Laufzeit, Preis und Kündigungsfrist auf der Bestellseite | AGB |
| Kündigung online | ✓ ja | «Verträge hier kündigen» im Seitenfuss | AGB |
| Fotokontrolle | ✓ ja | Fotos werden vor der Freischaltung nach festen Regeln geprüft | FAQ |
| Schutz vor Fake-Profilen | ✓ ja | KI-Überwachung, E-Mail-Bestätigung, manuelle Prüfung gemeldeter Profile | Sicherheitsseite |
| Videoanruf ohne Handynummer | ✓ ja | Video-Dates in der Plattform, verschlüsselt, ohne Zugriff auf Telefonnummern | Startseite |
be2 wird von der be2 S.à.r.l. in Luxemburg betrieben, eingetragen im dortigen Handelsregister. In der Schweiz gibt es be2 seit Mitte der 2000er-Jahre, auf der Seite steht «© 2005 bis heute». Die Firma ist so etwas wie das Mutterhaus einer ganzen Familie von Partnerbörsen: eDarling, Academic Singles, Zusammen.ch für alle ab 50 und Verliebt ab 40 laufen auf derselben Technik und mit denselben AGB. Die Schwesterfirma Interdate S.A. an derselben Adresse betreibt C-Date.
Laut Startseite vertrauen «nahezu eine Million registrierte Nutzer» dem Ansatz von be2, mit einem Verhältnis von 57 Prozent Frauen zu 43 Prozent Männern. Laut den AGB ist das eine gemeinsame Datenbank, die über mehrere Marken genutzt wird. Für dich ist das ein Vorteil: Deine Vorschläge kommen aus einem grösseren Pool, als eine einzelne Schweizer Seite ihn hätte. Und wenn du Zusammen.ch oder Verliebt ab 40 kennst: Die sind genauso seriös, sie sprechen nur ein bestimmtes Alter an.
Eine Kleinigkeit, die ich mag: Unter den Erfahrungsberichten auf der Startseite steht offen, dass aus Datenschutzgründen Beispielfotos verwendet werden können und dass die Berichte von Nutzern der ganzen be2-Gruppe stammen. So transparent sind nicht viele.
Am Anfang steht die «wissenschaftliche be2-Persönlichkeitsanalyse». Du beantwortest Fragen zu dir, zu deinem Alltag und dazu, was dir in einer Beziehung wichtig ist. Danach bekommst du laut be2 «deine Testergebnisse, eine Beschreibung deines idealen Partners sowie unsere Partnerempfehlungen kostenlos und ohne Verpflichtungen». Für die Vorschläge zählen Alter, Region, Einkommen und Aussehen. Wie gut jemand passt, zeigen dir Matchingpunkte oben rechts auf jedem Profil.
Der Fragebogen hat mich einen Abend gekostet und mehr über mich verraten, als mir lieb war.
Erfahrung: Das Ergebnis war für mich der beste Teil. Es hat zwei, drei Dinge über mich gesagt, die ich zwar wusste, aber nie so formuliert hätte. Nützlich, auch wenn man am Ende niemanden trifft. Um ins Gespräch zu kommen, gibt es Lächeln, Komplimente und die Flirtfragen: Jedes Profil hat drei Fragen, und wenn ihr beide die Fragen des anderen beantwortet, seid ihr im Chat. Sechs Antworten, und das erste Thema ist schon da. Bis zu drei Flirtfragen pro Tag gehen gratis.
Hier ist be2 strenger als viele Apps, und das ist gut so. Jedes Foto wird geprüft, bevor andere es sehen, und abgelehnt, wenn es gegen die Regeln verstösst. Laut FAQ gehören dazu:
Die Regel mit den Prominenten ist genau die, die Betrügern am meisten wehtut: Das geklaute Bild eines Schauspielers oder Models ist ihr Standardwerkzeug. Die Regel ohne Kontaktdaten hält Leute davon ab, dich sofort auf WhatsApp zu locken.
Fotos der anderen siehst du mit Premium, aber nur, wenn du selbst eins hochgeladen hast. «Der Fairness halber», schreibt be2. Teile deiner Fotos kannst du mit einem Filter unkenntlich machen, so bleibst du so lange anonym, wie du willst. Ein Bild im Chat kann erst schicken, wer schon ein paar Nachrichten mit dir gewechselt hat, und auch dann nur, wenn du zustimmst. Es erscheint zuerst verschwommen und ist einen Tag nach dem Öffnen wieder weg. Wer ein unpassendes Foto schickt und gemeldet wird, kann dir keine weiteren mehr schicken, und von deiner Meldung erfährt er nichts.
Gratis sind der Test mit Ergebnis, das Profil, die Partnervorschläge, Lächeln, Komplimente und Flirtfragen. Premium brauchst du für Fotos, unbegrenzte Nachrichten, Video-Dates, die Favoritenliste und die «Frage des Tages». Auf der Bestellseite von be2 stehen diese Preise:
| Abo | Gesamtbetrag | Das macht pro Monat |
|---|---|---|
| drei Monate | CHF 359.70 | CHF 119.90 |
| 6 Monate | CHF 479.40 | CHF 79.90 |
| ein ganzes Jahr | CHF 718.80 | CHF 59.90 |
Jetzt der Teil, den man gern überliest: Läuft das Halbjahresabo einfach weiter, verlangt be2 für die zweite Runde laut Bestellseite CHF 599.40. Das ist der wichtigste Grund, den Kündigungstermin im Blick zu behalten, falls du nach sechs Monaten fertig bist. Laut AGB kann be2 den Betrag auch in wöchentlichen oder monatlichen Raten einziehen.
Ist be2 also kostenlos? Zum Ausprobieren ja, und zwar ziemlich weit. Du machst den ganzen Test und siehst, wer dir vorgeschlagen wird, bevor du einen Franken ausgibst. Genau so eine Probe wünsche ich mir von einer seriösen Seite.
Premium läuft über eine fixe Dauer und hängt dieselbe Dauer von selbst noch einmal an, solange keine Kündigung eingeht. Auf der Bestellseite stehen 4 Wochen Kündigungsfrist vor Ablauf. Trag dein Kaufdatum ein, der Rechner macht den Rest und gibt dir eine Erinnerung für den Kalender:
Kündigen kannst du online über «Verträge hier kündigen» unten auf jeder Seite von be2, schriftlich per Brief oder mit einer unterschriebenen Erklärung im Anhang einer E-Mail. Wer im App Store oder bei Google Play bezahlt hat, kündigt im eigenen Store-Konto. Und ein gelöschtes Profil ersetzt kein Kündigungsschreiben, die Abbuchungen gehen sonst einfach weiter. Also zuerst die Bestätigung der Kündigung abwarten und erst danach das Konto entfernen.
Erfahrung: Ich habe mir 2023 den Termin am Tag der Bestellung in den Kalender geschrieben. Langweilig, aber billiger. Kleiner Ausflug ins Recht: Das Schweizer Obligationenrecht kennt einen Rücktritt bloss bei Haustürgeschäften und Ähnlichem, ein Online-Abo kannst du hier also nicht wie in der EU innert Frist widerrufen. Umso wichtiger ist der Kalendereintrag.
Die Sicherheitsseite von be2 nennt vier Massnahmen: KI-Überwachung, die verdächtiges Verhalten wie Phishing oder Sextortion in Echtzeit erkennen soll, Nachrichten nur mit bestätigter E-Mail-Adresse, ein Team, das gemeldete Profile und Fotos von Hand prüft, und SSL-Verschlüsselung. Auf der Startseite steht dazu: «Bei uns findest du keine Fakes. Wir tun echt viel gegen Scammer und Fake-Profile.»
Besonders gut finde ich die Video-Dates. be2 schreibt, dass keiner der Teilnehmer Zugriff auf persönliche Daten wie die Telefonnummer hat und dass die Verbindungsdaten verschlüsselt sind. Du entscheidest, mit wem du sprichst und wie lange. Das ist aus meiner Sicht die beste Einzelmassnahme gegen Love Scam: Wer nie per Video sprechen kann, hat meistens einen Grund. Mit dem eingebauten Video-Date gibt es keine Ausrede mehr.
Erfahrung: einige gute Gespräche, drei Treffen, und alle drei Menschen sahen aus wie auf ihren Fotos. Einer davon hatte seine Brille nicht mehr, das war die grösste Abweichung.
Das fragen viele, und keine Plattform veröffentlicht dazu Zahlen. Was sich sagen lässt: Seiten mit Fragebogen, Fotoprüfung vor der Freischaltung, bestätigter E-Mail und Bezahlschranke zum Schreiben sind für Betrüger mühsam, und das ist gewollt. Wer erst einen langen Test ausfüllen und dann bezahlen muss, um zu schreiben, ist in der Regel ernsthaft da. be2 gehört genau in diese Kategorie.
Ein Fake-Profil erkennst du trotzdem am besten selbst, mit drei Handgriffen: Bildersuche mit dem Profilfoto, ein kurzes Video-Date vor dem ersten Treffen, und kein Geld, egal wie gut die Geschichte klingt. Die Anleitung steht unter Profil prüfen, die typischen Chat-Muster im Love-Scam-Check, und woran man ein KI-Porträt erkennt, unter KI-Fotos erkennen.
Für alle, die eine feste Beziehung suchen und am Anfang einen Abend in den Fragebogen stecken mögen. Das Publikum ist laut Testberichten oft zwischen 40 und 60, jüngere sind aber auch dabei. Was besser ist als Tinder, hängt davon ab, was du suchst: Tinder ist schnell und gratis, be2 langsamer und gezielter, mit einem Gegenüber, das die gleiche Absicht hat. Wer eher etwas Unverbindliches sucht, ist bei C-Date richtig.
Wer ernsthaft sucht, kann bei be2 gratis anfangen und sich erst entscheiden, wenn die ersten Vorschläge da sind.
Ja. Eingetragener Betreiber, klare AGB, Preise auf der Bestellseite, Fotokontrolle, Online-Kündigung. Und aus eigener Erfahrung: ja.
Test, Ergebnis, Idealpartner und Vorschläge sind gratis. Für Fotos, Nachrichten und Video-Dates brauchst du Premium, ab CHF 59.90 pro Monat bei 12 Monaten.
Am schnellsten per Klick auf «Verträge hier kündigen» im Seitenfuss. Ein Brief an den Kundendienst geht auch, und ein In-App-Kauf wird dort beendet, wo er abgerechnet wurde, also bei Apple oder Google. Die Frist: 4 Wochen vor dem Ende der Laufzeit.
Über das Kontaktformular im Seitenfuss. Viele Fragen beantwortet schon die ausführliche FAQ.
Ja, für iOS und Android.
↑ nach oben
Impressum · Datenschutz · Über mich · [email protected]
Die Tests ersetzen keine Beratung. Bei Gefahr: 117.